Gerüche und Düfte

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Gerüche und Düfte

Warnbotenstoffe, die zum Beispiel bei Inkontinenz entstehen, können bei Demenzerkrankten starkes Unwohlsein hervorrufen, weil diese immer als Bedrohung wahrgenommen werden. Ein Versuch solche Geruchsausdünstungen zu maskieren (übertünchen) bringt nie den erhofften Erfolg, da zu starke Identifikationsdüfte wiederum ein Unbehagen hervorrufen können.

Besser ist es, die Geruchsumgebung möglichst zu neutralisieren, damit dann mit ätherischen Ölen sehr dezent, jedoch gezielt, gearbeitet werden kann. So kann Melisse schöne Träume übermitteln, würzige Botenstoffe das Hunger- und Durstgefühl animieren, blumige das Herz öffnen oder zitrusartige Botenstoffe die Sonne ins Herz zaubern.

Im Tagesablauf richtig eingesetzt ist der Einsatz von Botenstoffen eine besonders gute Möglichkeit, die Betroffenen in eine gute emotionale Stimmung zu bringen. Hier gilt der Grundsatz, dass Botenstoffe in unseren Sinneswahrnehmung ebenso in Farben aufgelöst werden können, wie es das Auge mit Gesehenem tut.