Gerüche und Düfte

Gerüche und Düfte

Warnbotenstoffe (Alkohol, Schweiss), die zum Beispiel bei Pfandrücknahmen oder Umkleidekabinen entstehen, können beim Shoppen ein starkes Unwohlsein hervorrufen, weil diese immer als Bedrohung wahrgenommen werden. Ein Versuch solche Geruchsausdünstungen zu maskieren (übertünchen) bringt nie den erhofften Erfolg, da zu starke Identifikationsdüfte wiederum ein Unbehagen hervorrufen können.

Besser ist es, die Geruchsumgebung möglichst zu neutralisieren, damit dann mit ätherischen Ölen sehr dezent, jedoch gezielt, im Stammhirn und limbischen System gearbeitet werden kann. So können würzige Botenstoffe das Hunger- und Durstgefühl animieren, blumige das Herz öffnen oder zitrusartige Botenstoffe die Sonne ins Herz zaubern.

Im Verkaufsraum richtig eingesetzt ist der Einsatz von Botenstoffen eine besonders gute Möglichkeit, die Besucher in eine gute emotionale Stimmung zu bringen. Hier gilt der Grundsatz, dass Botenstoffe in unseren Sinneswahrnehmung ebenso in Farben aufgelöst werden können, wie es das Auge mit Gesehenem tut.